PRESSEMITTEILUNG ·
Keine Sparmaßnahmen zulasten Hamburgs Schulkinder!
Geplante Umstellung im Ganztag: Eltern fordern den Erhalt des multiprofessionellen GTS-Modells
Hamburg. An 87 Hamburger Schulen mit Vorschulklassen bis Klasse 4 soll die Ganztagszuweisung umgestellt werden. Nach der geplanten neuen Formel würden Lehrkraftanteile und eigene Honorarmittel in der bisherigen Form entfallen; die Zuweisung soll künftig vollständig in der Profession Erzieherinnen und Erzieher erfolgen.
Betroffen sind nach vorliegender Auswertung rund 26.000 Kinder. Die Umstellung soll ab dem 1. August 2027 für VSK sowie die Klassen 1 und 2 und ab dem 1. August 2028 für die Klassen 3 und 4 gelten.
Die Initiative „Keine Sparmaßnahmen zulasten Hamburgs Schulkinder!“ fordert, dass die Bürgerschaft und die zuständigen Entscheidungsträger die Folgen der Umstellung für Lernzeit, Förderung, Kurse und die Rhythmisierung des Ganztags transparent offenlegen und pädagogisch prüfen.
Hintergrundmaterial: Factbook zur GTS-Umstellung · maschinenlesbare Kerndaten
Zentrale Eckdaten
- 87 betroffene Schulen
- rund 26.000 betroffene Kinder
- bisher je Ganztagsgruppe: 10 Wochenstunden Lehrkraft, 34,0 % Erzieherstelle, 300 Honorarstunden
- neue Formel je Ganztagsgruppe: 62,4 % Erzieherstelle; Lehrkraftanteil und eigene Honorarzuweisung entfallen
- darstellbare Größenordnung im Haushaltsansatz: 220,4 Lehrkräftestellen und 7,992 Mio. € Honorarmittel (2025/26) gegenüber 0 bzw. 0 € im dargestellten Ganztagsansatz 2028/29
Pressekontakt
Kai Hanus
E-Mail: webmaster@kaihanus.de